Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Wurzelbrut. Fällt eine alte Zitterpappel um, dann ist das Leben nicht ausgehaucht. Vielmehr entstehen aus den Wurzeln neue Triebe, desselben Organismus und die Zitterpappel lebt einfach weiter. Dadurch gilt die Amerikanische Zitterpappel (P. tremuloides Michx.) ‚Pando‘ in Utah (USA) als größter lebender Organismus. Nimmt man eben diese beiden Arten zusammen, erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet rund um den Globus zwischen dem 53° n.Br. bis hoch an die Grenzen der borealen Zone.
Wie gewohnt werden sie an dieser Stelle etwa zum Jahreswechsel interessante Aspekte dieser Baumart finden…
Bleiben Sie gespannt.
Heiner Löchteken
Zusammengetragen aus den Quellen:
Populus tremula L, 1753, Aspe, Espe, Zitter-Pappe, Enzyklopädie der Holzgewächse - 23. Erg.Lfg. 3/01; Dr. ÜLO TAMM, Forstliches Forschungsinstitut, Tartu (Estland), 2001
Populus tremuloides MlCHAUX, Amerikanische Aspe, Amerikanische Zitterpappel, Enzyklopädie der Holzgewächse 1.Ausgabe; Dr. THOMAS GEBUREK Forstliche Bundesversuchsanstalt, Institut für Forstpflanzenzüchtung und Genetik, Wien (Österreich), 1994






