Der Baum des Jahres 2026 wurde in Berlin gekürt

Die Zitterpappel (Populus tremula) hat den Wettbewerb gewonnen. Im Sommer erkennt man einen Zitterpappel-Hain bereits von weitem, wenn die Kronen merkwürdig flimmern. Denn bereits ein laues Lüftchen reicht aus, um die Blätter zappeln zu lassen.

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Wurzelbrut. Fällt eine alte Zitterpappel um, dann ist das Leben nicht ausgehaucht. Vielmehr entstehen aus den Wurzeln neue Triebe, desselben Organismus und die Zitterpappel lebt einfach weiter. Dadurch gilt die Amerikanische Zitterpappel (P. tremuloides Michx.) ‚Pando‘ in Utah (USA) als größter lebender Organismus. Nimmt man eben diese beiden Arten zusammen, erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet rund um den Globus zwischen dem 53° n.Br. bis hoch an die Grenzen der borealen Zone. 

Wie gewohnt werden sie an dieser Stelle etwa zum Jahreswechsel interessante Aspekte dieser Baumart finden…

Bleiben Sie gespannt. 

Heiner Löchteken

 

 

Zusammengetragen aus den Quellen:

Populus tremula L, 1753, Aspe, Espe, Zitter-Pappe, Enzyklopädie der Holzgewächse - 23. Erg.Lfg. 3/01; Dr. ÜLO TAMM, Forstliches Forschungsinstitut, Tartu (Estland), 2001

Populus tremuloides MlCHAUX, Amerikanische Aspe, Amerikanische Zitterpappel, Enzyklopädie der Holzgewächse 1.Ausgabe; Dr. THOMAS GEBUREK Forstliche Bundesversuchsanstalt, Institut für Forstpflanzenzüchtung und Genetik, Wien (Österreich), 1994

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Populus tremula L, 1753 Aspe, Espe, Zitter-Pappe Enzyklopädie der Holzgewächse - 23. Erg.Lfg. 3/01 Dr. ÜLO TAMM, Forstliches Forschungsinstitut Tartu (Estland), 2001
Verbreitungsgebiet Populus tremula
Verbreitungsgebiet Populus tremuloides MlCHAUX Amerikanische Aspe, Amerikanische Zitterpappel Enzyklopädie der Holzgewächse 1.Ausgabe Dr. THOMAS GEBUREK Forstliche Bundesversuchsanstalt Institut für Forstpflanzenzüchtung und Genetik Wien (Österreich), 1994

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